Flusspferdhofsiedlung

Flusspferdhofsiedlung

Die Flusspferdhofsiedlung wurde 1931-34 im Auftrag der Gemeinnützigen Wohnungsbau AG Groß-Berlin (GEWOBAG) nach den Plänen der Architekten Paul Mebes und Paul Emmerich errichtet. Da die Pläne auch nach 1933 nicht verändert wurden ist die Siedlung heute ein Beispiel für „Neues Bauen“ der Moderne im Dritten Reich. Sie zeigt, dass nach 1933 die Formen des Neuen Bauens durch die neuen Machthaber zunächst noch akzeptiert werden.

Der Entwurf sah ursprünglich 1.544 Wohnungen in vier- bis fünfgeschossigen Gebäuden mit Flachdach vor. Realisiert wurden schließlich 883. Die Gliederung der Wohnanlage erfolgt durch zwei Hofplätze zwischen den Zeilen, die jeweils von zwei von der Straßenfront zurückspringenden fünfgeschossigen Laubenganghäusern gefasst werden, an denen sich Durchfahrten zur Straße befinden. Einer dieser Plätze ist der heute namensgebende Flusspferdhof, der wiederum den Namen aufgrund zweier Pferdplastiken die in einem Wasserbecken stehen erhielt.

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